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Cover von Las caras del Uno von Celia Coe

Die Gesichter des Einen

Ausgabe auf Deutsch · In Überarbeitung

Sie hatte gelernt, fern der Heimat zu leben. Fern der Heimat krank zu werden, war eine andere Geschichte.

Was wie das Wiederaufflammen eines früheren Abszesses erscheint, wird zu einer Folge von Krankenhausaufenthalten, Eingriffen und ungewissen Diagnosen, die ihre Nieren und ihr Leben gefährdet. In Deutschland, weit weg von einem großen Teil ihrer Familie und gezwungen, ihre Schmerzen in einer anderen Sprache zu erklären, erlebt eine Frau, wie ihr Alltag dem Warten, den Nadeln und der Angst weicht. Sie ist es gewohnt, immer weiterzumachen. Nun muss sie etwas lernen, das ihr schon immer schwergefallen ist: sich umsorgen zu lassen.

Doch selbst im Krankenhaus gibt es Raum zum Lachen. Zwischen Arztgesprächen, endlosem Papierkram und absurden Situationen sind auch Menschen da, die das Unerträgliche erträglich machen: ein Partner, der an ihrer Seite bleibt, eine Krankenschwester, die zuhört, Freunde, die Entfernungen überbrücken, und eine Katze, die ihr unbedingt Gesellschaft leisten will.

Die Gesichter des Einen ist eine von wahren Begebenheiten inspirierte Lebenserinnerung in Romanform über Krankheit, Migration und die Zerbrechlichkeit dessen, was wir zu kontrollieren glauben. Mit einer persönlichen Stimme, Humor und einem von Ungewissheit durchzogenen Glauben erzählt das Buch vom schwierigen Weg der Genesung und von der Erkenntnis, wie viel Halt andere uns geben können.

Eine Geschichte über die Angst, das vertraute Leben zu verlieren, und über den Rückhalt derer, die uns begleiten, wenn wir sie am meisten brauchen.

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